June 16, 2025

Ministerin Pakosta wehrt sich gegen Kritik

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Minister Pakosta Defends Herself Against Criticism

Politische Parteien im estnischen Parlament, dem Riigikogu, wollten die Justiz- und Digitalministerin Liisa-Ly Pakosta aus ihrem Amt entfernen. Sie warfen ihr zwei Hauptvorwürfe vor. Erstens hätte sie im sogenannten Pihlakodu-Fall nicht gehandelt. Zweitens kritisierten sie sie dafür, 600 Gefangene aus Schweden in ein Gefängnis in Tartu gebracht zu haben.
Pakosta erklärte, sie werde nicht zurücktreten. Sie wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als unwahr. Sie erklärte, dass Politiker in Estland nicht in die Arbeit der Staatsanwaltschaft eingreifen dürfen. Dies sei gesetzlich verboten. Sie betonte außerdem, dass sie hart daran gearbeitet habe, den Pihlakodu-Fall zu lösen.
Ein Politiker namens Lauri Laats behauptete, dass unter Pakostas Führung bestimmte Verbrechen wie Vergewaltigungen nicht bestraft worden seien. Pakosta entgegnete, dass sie zum Zeitpunkt dieser Verbrechen nicht Ministerin gewesen sei. Der Verdächtige befinde sich nun vor Gericht, und falls neue Beweise auftauchten, würden diese behandelt. Sie ermutigte die Menschen außerdem, Verbrechen der Polizei zu melden.
Pakosta sprach auch über das Gefängnis in Tartu. Einige Leute sagten, die Aufnahme ausländischer Gefangener in Estland sei gefährlich. Pakosta widersprach dem und erklärte, das Gefängnis sei leer gestanden und verursache hohe Unterhaltskosten. Die Aufnahme von Gefangenen aus Schweden schaffe Arbeitsplätze und spare Geld. Sie betonte außerdem, dass das Gefängnis sicher sei und internationalen Standards entspreche.
Abschließend erklärte Pakosta, Estland sei ein sicheres Land mit einem guten Gefängnissystem. Sie sei der Meinung, dass das Gefängnis genutzt werden sollte und die Menschen keine Angst haben müssten.
Political parties in Estonia’s parliament, the Riigikogu, wanted to remove the Minister of Justice and Digital Affairs, Liisa-Ly Pakosta, from her position. They accused her of two main things. First, they said she did not take action in a criminal case called the Pihlakodu case. Second, they criticized her for bringing 600 prisoners from Sweden to a prison in Tartu.
Pakosta said she will not resign. She denied the accusations and said they were not true. She explained that in Estonia, politicians cannot interfere with the work of the prosecutor’s office. This is against the law. She also said she has worked hard to solve the Pihlakodu case.
One politician, Lauri Laats, said that under Pakosta’s leadership, some crimes, like rapes, were not punished. Pakosta responded that she was not the minister when these crimes happened. She said the suspect is now in court, and if new evidence is found, it will be dealt with. She also encouraged people to report crimes to the police.
Pakosta also talked about the Tartu prison. Some people said bringing foreign prisoners to Estonia was dangerous. Pakosta said this is not true. She explained that the prison was empty and costs a lot of money to maintain. Bringing in prisoners from Sweden creates jobs and saves money. She also said the prison is safe and follows international standards.
In the end, Pakosta said Estonia is a safe country with a good prison system. She believes the prison should be used, and people should not be afraid.